Nie wieder HP Produkte kaufen !

Menschen mit IT-Background kennen Murphy’s Law und verschmerzen mit diesem Wissen so manchen Ärger im falschen Moment! Diesmal ist es aber die reine Bereicherungsgier von HP, was zu höheren Aufwendungen führte!

HP Photosmart D6160! Einer dieser Drucker, welche mit vollen Tintenpatronen ausgeliefert werden und der Drucker mit vollen Patronen in der Anschaffung billiger ist als die Patronen im Einzelpack. Das sind wir ja schon gewohnt und jeder muss selbst entscheiden, ob er ein Ökonom oder ein Ökologe ist.

  • Die Ökologe kauft einen Drucker und betreiben diesen so lange bis der Drucker nicht mehr funktioniert.
  • Der Ökonom kauft einen Drucker und betreibt diese bis die Tintenpatronen oder Tonerkartuschen leer sind. Er schmeisst den alten Drucker weg, kauft sich einen neuen und berücksichtigt beim Kauf nur Hersteller, welche auch wirklich volle Patronen und Kartuschen mitliefern.

Ich (eigentlich Ökonom) verspürte in diesem Fall den Trend zur Ökologie als die gelbe Tintenpatronen meines 6-farbigen HP Photosmart D6160 als einzige Patrone leer wurde. Also kaufte ich diese Patrone vor 2 Wochen für ca. 15 € nach. Ich druckte meine 2 Bilder aus und war glücklich.

Vor wenigen Tagen wollte ich erneut ein schönes farbiges Erinnerungsfoto drucken. Dies war aber nicht möglich. Grund: die anderen 5 Partonen sind „abgelaufen“ (Füllstandsanzeige: zw. 40-60%)!

Im Internet stiess ich auf verschiedene Foren, welche bereits vor der Geldmache von HP warnten. Auch HP kam auf einigen Seiten zu Wort und warnte vor abgelaufenen Tinten (Qualitätseinbussen, angegriffene Patronen, etc.). Wichtiger Hinweis, aber wer gibt HP das Recht mich als Kunde zu entmündigen? Ich möchte gerne mit der Tinte drucken die in meinem Drucker steckt und für die ich bezahlt habe!

Tipps:

  1. Datum am Computer umstellen! Nette Idee. Hat meinen Drucker aber nicht beeindruckt.
  2. Drucker zerlegen und Batterie entfernen! Yipieee, das funktioniert. Ich kann wieder drucken!!!
Sieg über HP's Kundenentmuendigung
zerlegter HP Drucker. Batterie entfernt. Jetzt kann wieder gedruckt werden.

Mein Fazit:

  • Firmen, welche Endkunden auf potentielle Qualitätsbeeinträchtigungen und Gefahren hinweisen finde ich gut!
  • Firmen, welche Endkunden im Interesse der puren Bereicherung entmündigen (und investiertes Kapital fremdgesteuert blockieren) gehören verurteilt. Dies ist mein kleiner Beitrag dazu.
  • „Respect of People“, einer der zwei Grundpfeiler des Lean-Gedankens hat Hewlett Packard bis heute nicht verstanden. Schade.
  • „Gute Erfahrungen erzählt man im Durchschnitt 3 weiteren Personen, schlechte Erfahrungen 9 weiteren“. Mal sehen wie viele Menschen dies lesen?
  • Das Cluetrain Manifesto hat Recht: „There are no secrets. The networked market knows more than companies do about their own products. And whether the news is good or bad, they tell everyone.“
  • Der Drucker war meine letzte Anschaffung dieser ignoranten Marke!

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