Gute Prognosen für die Interim Management Branche

Unternehmen suchen demnach wieder verstärkt Manager auf Zeit,

die vor allem anspruchsvolle Transformationsprozesse, Restrukturierungen, große IT-Projekte und Geschäftserweiterungen meistern.

„Seit dem zweiten Quartal 2010 zieht die Nachfrage nach Interim Managern extrem an“, erläutert Jens Christophers, Vorstandvorsitzender der DDIM, die positive Entwicklung. „Wir sehen, dass sich viele Unternehmen nach der Wirtschaftskrise neu aufstellen und weiterentwickeln müssen und sich dafür externes Know-how und zusätzliche Managementressourcen auf Zeit ins Unternehmen holen. Das zeigen auch die Ergebnisse unserer Marktumfrage.“ Die Erwartungen für 2011 liegen daher deutlich über den Vorjahren. Fast zwei Drittel der befragten Manager sehen eine deutliche Verbesserung für die Einsatzmöglichkeiten von Interim Managern im kommenden Jahr.“Quelle:(externer Link zur Pressmeldung vom 6.12.2010)


Reisserisch gibt sich diese Pressemeldung bezüglich:

„Manager auf Zeit machen Berater-Branche das Leben schwer“.

Aus Interim Manager Sicht ist dies sicherlich nicht der Fall. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Die Beraterbranche bedient sowohl heute, als auch in Zukunft klare Bedürfnisse. Wer Analysen, harte Fakten oder einfach einen Rat braucht, der wird weiterhin auf die Berater zugehen. Wer z.B. Kapitalgebern ein Gutachten der Big4 vorlegt hat weiterhin bessere Chancen seine Liquiditätsziele zu erreichen. Ist die interne Führungskraft offen genug für Anregungen von Aussen und weiss persönlich diesen oftmals „neuen Weg“ umzusetzen, so ist die Investition in Beratung ein ausreichender Schritt. In der Praxis halten viele Manager am Bewährten fest. Hart erarbeitet haben sie sich dabei die harmonische Basis der Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern. Das aktuelle System zu durchbrechen und aktiv Veränderungen in der Strategie, Struktur und der Firmenkultur durchzuführen bedarf oftmals anderen Qualifikationen und Eigenschaften.

Interim Management hingegen kommt klar zum Zuge, wenn nicht nur die Analyse und Planung gefragt ist, sondern realisierbare Ergebnisse. Die geschieht oftmals im Zusammenhang mit notwendigen oder geplanten Veränderungen. Dafür sorgen dann Führungspersönlichkeiten „hands-on“ und in voller Ergebnis- und Entscheidungsverantwortung, was ein professionelles Beratungshaus immer ablehnen wird.

Auch das Cranfield-Projekt (externer Link) zeigt das Potential im Markt auf. Auf Basis dieser Untersuchung haben 70% der Unternehmen in Deutschland das „innovativste Werkzeug der Unternehmensführung“ noch nicht ausprobiert.

Jetzt wird es aber Zeit!

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